Achtung !

Nach dem 1. März 2017 existiert das Postfach der DJG S.-H. nicht mehr! Post zukünftig bitte nur noch an den 1. Vorsitzenden

Dr. Kiefmann DJG S.-H. e.V.

Grevenkamp 20

24161 Altenholz

 

Kirschblütenfest 2017

Bei frischem sonnigen Aprilwetter trafen sich die Mitglieder der DJG im Obstgarten des Warleberger Hofes und begingen gemeinsam das Kirschblütenfest 2017.

Neben vielen netten Gesprächen trug der 1. Vorsitzende bei Kaffee und Kuchen ein japanisches Märchen vor, welches die Rolle einer Frau nicht ganz zeitgemäß wiedergab.

 

 

Schwentinefahrt

Bei bestem Wetter unternahm am 24.9.2016 die DJG mit vielen Mitgliedern eine Herbstfahrt von Wellingdorf zur Oppendorfer Mühle auf der Schwentine. Anschließend gab es Kaffee, Kuchen oder Herzhaftes im Restaurant 'Alte Mühle'.

 

 

Gemeinsames Treffen dreier DJGen in Lüneburg

Am 17.9.2016 trafen sich Mitglieder der DJG Lüneburg, Winsen und Schleswig-Holstein in Lüneburg. Bei der Besichtigung des Klosters Lüne, des Textilmuseums, einem Stadtrundgang und gemeinsamem Essen wurden viele interessante Gespräche nicht nur über Japan geführt. Wir Kieler freuen uns auf eine Wiederholung des Treffens im nächsten Jahr an der Förde!

 

 

Das "ann-café" und das "ann-restaurant" haben Geburtstag

Die DJG Schleswig - Holstein gratuliert zum 5-jährigen Geburtstag des "ann-restaurants" und zum 2,5-jährigen Geburtstag des "ann-cafés. Shuichi Umino und Hoil Kim haben uns mit ihrem Motto "Delicious" - "Healthy" - "Friendly" viele angenehme Stunden bereitet. Sie fühlen sich als Botschafter ihrer japanischen und koreanischen Küche und sagen selbst: "Wie kann man seine Heimat besser erklären, als über das Essen". Wir wünschen alles Gute zum Geburtstag und freuen uns auf weitere kulinarische Erlebnisse.

 

 

Weihnachtsfeier der DJG Schleswig-Holstein im "Café Ann"

Am 5. Dezember beendete unsere DJG ihr Veranstaltrungsprogramm für das Jahr 2015. Im "Café Ann" am Dreiecksplatz trafen sich etwa 20 Mitglieder, um bei selbstgebackenem Gebäck, japanischen Leckereien unmd bei grünem Tee oder aanderen duftenden Getränken aus dem vielseitigen japanischen Angebot die übliche Hektik der Vorweihnachtszeit für einige Stunden zu vergessen. Unser Dank gilt Frau Yuko Umino, die uns wieder einmal gern Gastrecht in ihrem Café gewährt hat.

Herr Dr. Kiefmann begrüßte die Gäste, informierte über Neues aus dem Vereinsleben und erzeugte mit seiner Weihnachtsgeschichte über echte und nicht ganz so echte Weihnachtsmänner in den Kieler Kaufhäusern vorweihnachtliche Stimmung und ein Schmunzeln auf den Gesichtern der Zuhörer.

Nach gut zwei Stunden lebhafter Unterhaltung neigte sich das vorweihnachtliche Treffen seinem Ende entgegen, und mit allen guten Wünschen für die Weihnachtszeit und für das Jahr 2016 mussten alle Mitglieder aus dem gemütlichen, warmen Café Ann hinaus in das stürmische und gar nicht vorweihnachtliche Kieler Wetter.

Ich möchte mich diesen guten Wünschen anschließen und wünsche allen Mitgliedern fröhliche Weihnachten und ein vor allem gesundes Jahr 2016 und weiterhin Treue mit und Freude an unserer DJG.

Peter Janocha

                  

 

60 Jahre DJG

Am 24. Oktober 2015 feierte die Deutsch - Japanische - Gesellschaft Schleswig-Holstein ihr 60-jähriges Bestehen mit einem Gesellschaftsabend in dert Rotunde des Restaurants "Schöne Aussichten". Viele Mitglieder waren erschienen, um nicht nur dem Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Duschl zuzuhören. Der erste Vorsitzende Dr. Hans-Michael Kiefmann lieferte einen kurzen Überblick über die vergangenen 60 Jahre und würdigte Dr. Peter Janocha für sein Wirken als ehemaligem Vorsitzenden der DJG S.-H..

 

Prof. Dr. Wolfgang Duschl hält den Festvortrag

                     

 Die stellvertretende Leiterin des Konsulats in Hamburg                            Dr. Janocha - Dr. Kiefmann - Prof. Dr. Duschl

                        Frau Maryama

 

 

Die Kieler Nachrichten schrieben am 23.10.2015 auf S. 18:

 

Freude am Gegensatz von Tradition und Technik

 

Deutsch-Japanische Gesellschaft wird 60 Jahre alt – Im Laufe der Zeit haben sich die Aufgaben des Vereins verändert

 

VON KARINA DREYER

KIEL.  Als Türöffner für die Begegnung mit dem Land der aufgehenden Sonne sieht sich die Deutsch-Japanische Gesellschaft {DJG) - und das seit nunmehr, 60 Jahren. Der Vorsitzende Hans-Michael Kiefmann und sein Vorgänger Peter Janocha erzählten, wie sich die Aufgaben der Gesellschaft verändert haben.

„Als die Gesellschaft 1955 gegründet wurde, war Japan für viele noch ein unbekanntes Land", sagt Peter Janocha, der von 1984 an drei Jahrzehnte lang Vorsitzender der Gesellschaft mit heute 100 Mitgliedern war. Der Schwerpunkt lag damals mehr auf Vortragsreihen, die vor allem über die Geschichte und Kultur Japans informierten. Doch heute lassen sich Informationen schnell über das Internet finden. „Daher sind wir für spezielle Fragen da, die das Internet nicht beantworten kann“, betont Hans-Michael Kiefmann.

Bis Freundschaften zu Japanern entstehen, das kann Jahre dauern. Hans-Michael Kiefmann, Vorsitzender der Deutsch-Japanischen Gesellschaft

Der Vorsitzende Hans-Michael Kiefmann (rechts) und sein Vorgänger Peter Janocha

freuen sich über das 60-jährige Bestehen der Deutsch-Japanischen Gesellschaft

In der Hand hat Kiefmann eine Maneki Neko, die grüßende Katze

 

Über gute Kontakte mit Japanern sei man alsGesellschaft in der Lage, auch kniffeligere Antworten zu liefern. Das können beispielsweise Fragen zu japanischen Pflanzen sein, die jüngst für einen Führer durch den Botanischen Garten, gestellt wurden.Ebenso bietet die Gesellschaft, die Mitglied im Literaturhaus ist, eine Reihe von Konzerten, Projekten, Ausstellungen und Lesungen an, wie zum Beispiel mit der Übersetzerin Ursula Gräfe. „Sie hat erklärt, worauf es bei der Übersetzung japanischer Texte ankommt. und wie viele Möglichkeiten der Interpretation- es dabei gibt", sagt, Kiefmann. Das- sei zwar sehr speziell, aber auch sehr spannend. Der ehemalige Leiter der Humboldt-Schule brachte 1993 den Japanisch-Unterricht an dem Kieler Gymnasium auf den Weg. 2006 besiegelte er einen Partnerschaftsvertrag mit derHyogo Pefectural International Highschool. Seitdem gibt es auch regelmäßige Schüleraustausche.

Seit 1997 gibt es übrigens eine offizielle Partnerschaft zwischen Schleswig-Holstein und der Präfektur Hyogo. In diesem Rahmen. wurde eine Sammelaktion von der Gesellschaft und anderen Einrichtungen organisiert, bei der 170 000 Euro für die Opfer der Nuklearkatastrophe von Fukushima zusammenkamen.

Auch im Umgang mit Japanern sind die Mitglieder mittlerweile Experten. „Japaner fragen viel und antworten wenig: Mit ihnen Verträge abzuschießen, kann langwierig und schwierig sein, weil sie sich ungern festlegen", weiß Janocha, der 1966 als Volkswirt am Institut für Weltwirtschaft anfing und die Entwicklung der Wirtschaft dort, beobachtete. Ein halbes Jahr verbrachte er damals-in Japan. Was ihn an dem Land gefällt? „Der totale Gegensatz an Hightech und Tradition, die Disziplin der Japaner, ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft“, zählt er auf.

Die 100 Mitglieder treffen sich regelmäßig zum Stammtisch

Die Mitglieder treffen sich etwaalle sechs Wochen zum Stammtisch, auf-dem man sich über Neuigkeiten zu dendeutsch-japanischen Beziehungen austauscht, über persönliche Erlebnisse in Japan oder mit Japanern , berichtet. „Bis Freundschaften zu Japanern entstehen, das kann Jahre dauern", weiß Kiefmann aus eigener Erfahrung.

Die -DJG in Schleswig-Holstein ist, neben der Muttergesellschaft in Berlin seinen Angaben zufolge die älteste von rund 50 Deutsch-Japanischen Gesellschaften in Deutschland. Ebenso viele Japanisch-Deutsche Gesellschaften gibt es auch im Land der aufgehenden Sonne. Wer einmal dorthin möchte, dem hilft die DJG bei der Vorbereitung von Japanreisen, Geschäfts- und Kulturbegegnungen.

 

 

 

 

 

Unserem langjährigen Mitglied und Vorsitzendem der DJG Schleswig - Holstein wurde am 31. August für seine Verdienste um die

deutsch - japanischen Beziehungen das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die DJG gratuliert

herzlich zu dieser Auszeichnung!

 

Die Kieler Nachrichten würdigten diese Ordensverleihung am 1. September durch fgolgenden Artikel:

 

VON KAREN SCHWENKE

Altenholzl / Kiel.

Einen kaiserlich japanischen Orden hat Dr. Peter Janocha schon, einen mit dem klangvollen Namen „vom heiligen-Schatz goldener Strahlen“. Am Montag wurde der Altenholzer

Seit 50 Jahren engagiert sich Janocha für den Inselstaat

mit einem zweiten Orden, dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland von Präsident Joachim Gauck ausgezeichnet - überreicht durch Ministerpräsident Torsten Albig. Und auch diesen Orden verdankt er seinem Einsatz für die deutsch-japanischen Beziehungen.

Seit fast 50 Jahren fühlt sich der 77-Jährige dem Inselstaat verbunden. Aber um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, sprechen und verstehen könne er Japanisch nicht wirklich. Und zwar nicht nur die Sprache, sondern auch das Verhalten der Japaner gibt ihm bis heute Rätsel aut. Und das, obgleich er wohl wie kein zweiter Schleswig - Holsteiner die offizielle Freundschaft zu dem Land gepflegt hat. 30 Jahre - von 1984 bis 2014 - war er Vorsitzender der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG) Schleswig - Holstein.

Auf seinem Engagement beruht zum Beispiel der Japanisch-Unterricht am Kieler Humboldt-Gymnasium, der seit 1998 auch mit gegenseitigem Schüleraustausch gepflegt wird. Daneben initiierte er zahlreiche Veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen. Auf seinem Wohnzimmertisch liegen allerhand Broschüren, die die Gesellschaft herausgegeben hat und vier Japan-Bücher, die er ebenfalls als Autor verfasst hat. Denn auch beruflich war der Altenholzer mit Japan verbunden.

Eher durch Zufall wurde ihm das Land quasi zugeteilt: 1966 fing er als Volkswirt am Kieler Institut für Weltwirtschaft an. Seine Aufgabe: Die Beobachtung der japanischen Wirtschaftsentwicklung.

Für ein Forschungsprojekt ging er dann für ein halbes Jahr nach Tokio: „Ein faszinierendes Land, das man umso weniger versieht, je länger man sich damit beschäftigt", sagt er, der in­zwischen ein dutzend Mal nach Japan gereist ist. 1970 wechselte er ins Wirtschaftsministerium in Kiel und wurde 1981 zum Leiter des . Referats für Außenwirtschaftspolitik. Etliche Delegationsreisen unter anderem mit Heide Simonis führten ihn in den gesamten asiatischen Raum. 1997 kam es dann zur offiziellen Partnerschaft zwischen Schleswig-Holstein und der Präfektur Hyogo. Auch eine Sammelaktion, bei der hierzulande 170 000 Euro für die Opfer der Nuklearkatastrophe 2011 in Fukushima gesammelt wurden, hatte er organisiert.

„Insulare Überheblichkeit“ ist seine Kurzbegründung dafür, dass die Japaner keine Kontakte pflegen, unverbindlich bleiben, keine Zusagen machen, so dass eine Zusammenarbeit

Für die Fukushima-Opfer startete er Sammelaktionen

entweder gar nicht zustande kommt oder im Sande verläuft. In China zum Beispiel liefen die Partnerschaften besser, da hatten es Schleswig - Holsteinische Unternehmen leichter, Märkte zu erschließen.

Was aber fasziniert ihn dann? "Die Freundlichkeit der Menschen und ihre Hilfsbereitschaft" sagt er spontan und ergänzt, dass ihn auch der

Gegensattz zwischen der hochtechnisierten Welt und der ausgeprägten Tradition reize.