Vortrag von Kerstin Gerber über ihre Japanreise im Herbst 2025
Am 10.03.2026 berichtete unser DJG-Mitglied Kerstin Gerber auf dem Stammtisch im FT Adler-Heim über ihre Japan-Reise im Herbst 2025. Sie hatte diese Tour mit der DJG Lüneburg, bei der sie seit 2018 ebenfalls Mitglied ist, unternommen. Seit 1974 gibt es eine Städtepartnerschaft zwischen Lüneburg und der Stadt Naruto auf der Insel Shikoku, in die später auch die korrespondierenden deutschen und japanischen Gesellschaften eingetreten sind. Seit langem gibt es auch regelmäßige Gruppenreisen zwischen Lüneburg und Naruto.
Zum Hintergrund ihrer Japan-Affinität erzählte Kerstin Gerber vor neun sehr interessierten Gästen, dass sie bereits mit 14 Jahren eine Brieffreundschaft mit einem japanischen Mädchen begonnen habe und dass sie 2018 anlässlich des 30jährigen Bestehens dieses Kontaktes ihre erste Japanreise gemacht und dabei ihre Brieffreundin getroffen habe.
Die jetzige Reise begann in Naruto mit offiziellen Empfängen (unter anderem einem Dinner mit der Japan-Deutschen-Freundschaftsgesellschaft), aber auch einem interessanten Begleitprogramm, so zum Beispiel einem Kalligrafie-Workshop, einem Tag in einer Gastfamilie (mit Töpfern, einem Besuch in einem Udon-Restaurant sowie einer Sake-Verkostung). Auch Sightseeing mit dem Besuch des Otsuka Museum of Arts oder der Sandsäulen von Awa stand auf dem Programm. Anschließend begann eine 10tägige Rundreise auf der japanischen Hauptinsel Honshu: Kurashiki (Händlerstadt aus der Edo-Zeit), Matsue (mit einem Lichterfest) und Osaka, wo Kerstin ihre Brieffreundin zumindest kurz treffen konnte. Auf dieser Rundtour gab es auch einige Besonderheiten wie den Besuch der Bäckerei Hidaka mit deutschen Backwaren in Oda, bemalte Gullydeckel, einem Flohmarkt auf einem Tempelgelände oder das Adachi Museum of Art mit einem schönen (leider nicht begehbaren) Garten.
Kerstin Gerber hatte für sich eine Liste „Typisch Japan“ zusammengestellt, zum Beispiel: Matcha; Luxus-WC’s mit gewärmten Sitzdeckeln (auch in Deutschland zu kaufen!); saubere und sichere Straßenunterführungen; echt wirkende Plastikmodelle von Speisen in Restaurants; Getränkeautomaten allerorts; „Winke-Katzen“; Zehenschuhe oder das japanische Frühstück.
Zum Abschluss gestand Kerstin Gerber, dass noch einige Dinge auf ihrer „Bucket-List“ stehen würden, sodass ein weiterer Japan-Besuch wahrscheinlich erscheint: Fahrt mit dem Shinkansen; Besuch eines Onsens; Besuch einer Karaoke-Bar; Städtetour nach Tokyo, Kyoto und Hiroshima; Erleben der Kirschblüte; Besteigung des Fuji-san. Der lebhafte und mit persönlichen Wahrnehmungen gespickte Vortrag der Referentin wurde durch viele Fragen aus dem Publikum (während und nach dem Vortrag) bereichert.









